Das Internet erobert jetzt auch die Haut. Die Geeks, nerds, freaks, Streber und pc-space-mutanten dieser Erde entdecken ganz wilde, neue Dimensionen: Tattoos. Im wilden Wahn lässt sich die Generation@ so ziemlich alles in die Haut ritzen, was nur irgendwie strange genug ist. Der gute alte Streifencode von Netto ist da schon Standard. Der eigene Name in binäre Zahlen, Programmiersprachen, Koordinaten ihres Standorts (wahrscheinlich weil sie nicht mehr wissen, wo sie sind), die Zahl Pi und sogar Strukturformeln verschiede
ner Moleküle gewinnen an Boden – äh Haut. Egal ob Penicilin, Serotonin oder Koffein.
Einer der Herren hält sich für den Abgesannt von Harry Potters Erzfeind Lord Voldemort und einer fürchtet als Vampir offenbar Silbernitrat! Nichts ist den geeks abgedreht genug. Nicht mal die Gesetze der allmächtigen Mathematik! Mein persönlicher Favorit: der Windows Blue Screen auf dem Oberarm. Oder der wirklich ehrliche Herr hier. Auffällig nur: alle frisch markierten sind an Sonderstatus kaum noch zu überbieten.
Bild: jeffrash.com
Und damit einige der geeks auch ja nicht ihre geliebte Spiel-Hölle verlassen müssen, hilft Knut 2002 aus. Die Maschine wird auf den Arm geschnallt und ritzt jedes Muster, das auf einem Monitor gezeichnet ist, auf den Arm.