Der Mars hat ein bodenloses Loch. Das dachten Astronomen zumindest, seitdem sie im Jahr 2000 einen schwarzen Fleck auf der Marsoberfläche entdeckten. Ein Kometeneinschlagskrater wurde sofort ausgeschlossen, da kein Kraterwall am Rand da ist, wo sich die Erde beim Aufschlag auswölbt. Die Forscher hatten gehofft, dass es sich dabei um eine 150 Meter tiefe Höhle handelt, die prinzipiell gute Vorraussetzung für Leben bietet. Marshöhlen, wo die grünen Männlein ihre Zivilisation ausbauten. Die FAZ berichtet.
Höhleneingang der Marsmenschen? Bild: NASA/JPL/University of Arizona
Eine neue Aufnahme trübt jetzt aber die Fantasien: Es ist “nur” ein tiefer, sehr tiefer Schacht - mindestens 80 Meter tief. Die Astronomen tauften den Schlund auf den Namen “Jeanne”. Sechs andere schwarze Flecke wurden “Dena”, “Chloe”, “Wendy”, “Annie”, “Abbey” und “Nikki” genannt.
Offenbar dachten die Sternengucker dabei an ihre Frauen, die viel Geld und Zeit verschlingen – ganz so wie die schwarzen Flecken und ihre Forschung.