Konservative haben andere Gehirnmuster. Das hat David Amodio von der Universität von New York mit einem EEG beobachtet. Er hat die Gehirnströme an einer Stelle gemessen und somit beobachtet, wie aktiv der sogenannte vordere cinguläre Cortex ist. Dieser Bereich im Gehirn regelt, wie ein Mensch mit neuen Situationen und Konflikten umgeht. Die Teilnehmer sollten ihre politische Gesinnung selbst einschätzen und sollten dann auf überraschende Situationen reagieren.
Während die liberalen Gemüter dabei ein Feuerwerk im Cortex abfackelten, schlief das konservative Gehirn eher dahin. So kam es dann auch, dass die Liberalen bei 500 Versuchen etwa 50 Fehler weniger machten, als die “konservativen” Probanden.
Sitz der politischen Gesinnung?
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Die Forscher schließen daraus, dass liberale Gemüter sich besser auf eine neue Situation einstellen können, als die Kon´s. Klingt ja nicht überraschend. Gruselig sind nur die Vorstellungen der Wissenschaftler: In Zukunft könnte ein Gehirnscan dann die politische Gesinnung ablesen und das Wahlergebnis vorhersagen. So könnte aber wenigstens keiner mehr mogeln – siehe Bush Jr.