Passionsfrüchte – im wahrsten Sinne

12 09 2007

 

Affen klauen gern, aber mit gutem Grund. Australische Forscher haben in einem westafrikanischen Dorf beobachtet, wie drei Schimpansen-Männchen auf bis zu 22 Raubzügen pro Monat Früchte von Feldern mopsten. Im Anschluss schenkten sie dann oft die ergatterten Früchte den Affen-Weibchen, aber nicht nur aus reiner Großzügigkeit: Als Belohnung winkte der erhoffte Paarungsakt.

 

Liebestoller Affe: Er tauscht Obst gegen ZuwendungBild: img.stern.de

 

Und siehe da! Abseits der Gruppe und vom Alpha-Männchen wurde gerammelt, was das Zeug hält. Wer kann den Affen da ihren (L)Diebes-Akt übel nehmen. Die Frucht-Machos hatten so sogar teilweise mehr Sex, als das sagenumwobene Alpha-Männchen. Hier der Artikel im New Scientist. Eine einzelne Papaya hat den Räubern manchmal gleich Tür und Tor geöffnet. Liebe geht halt doch durch den Magen.


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2 responses

12 09 2007
claudi

diese affen-flittchen!
wurde denn schon untersucht ob diese affendamen generell ein gewisses gewerbe betreiben? vielleicht gibt es ja auch eine “Rote Affen Meile” und die liebeshungrigen herren müssen ja mit irgendetwas zahlen…

12 09 2007
sstruve

ob die damen einen professionellen Hintergrund haben, weiß ich leider nicht. fest steht nur, sie waren im geschlechtsreifen alter und haben wahrlos rumge…äh…paart. wobei mir die theorie vom alpha-männchen als zuhälter gut gefällt;)

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