Ein Wuerfel sie alle zu knechten: Der Zauberwuerfel bringt selbst Zen-Grossmeister zur Weissglut. Die farbigen Zauberwuerfel sind alleine das richtige “Spielzeug” fuer seltsame Einsiedler und abnorme Aussenseiter. Doch einige von ihnen betreiben das “Rubik-Wuerfel-Loesen” als Hochleistunssport. So auch der Kanadier Bob Burton, der nicht den Sportartikelhersteller gegruendet hat (Karlauer unbekannt? Klick hier), aber die Liga der aussergewoehnlichen Knobler in Vancouver versammelt.
Bob gehoert zur dunklen Elite des Wuerfelsports: Er ist einer von knapp 100 Knoblern, die den Wuerfel mit verbundenen Augen geloest haben! Die Zeit, dier er dabei brauchte um visuell umnachtet den Zauberwuerfel zu loesen: Knapp fuenf Minuten. (Nach knapp zwei Minuten beisse ich schon in die Kanten des verlausten Wuerfels.) Interessante Anekdote zu Bob, 22: Er unterrichtet Mathe, in der BRONX! Ob ihm das dort Street Credibility verschafft?
Sein Koennen hat Bob auf den “Canadian Open 2007 der Rubik’s Cube challenge” in Ontario unter Beweis gestellt. Aber selbst Darth Bob unterlag seinem imperialen Meister: Harris Chan, !!13 Jahre!!, schwung die Wuerfelkanten und brachte den Wuerfel in seine Ausgangsposition in nur 14,21 Sekunden – und qualifizierte sich nebenbei fuer die Weltmeisterschaft in Budapest, Wiege des Rubik’s Wuerfels.
Aber selbst Harris Chan, Saruman des Wuerfelsports, gehorscht dem kubischen Sauron: Matt Walter. Er haelt mit knapp zwoelf Sekunden den kanadischen Rekord und loest den Wuerfel gern mit seinen Fuessen.
So hatte sich das Erno Rubik, Schoepfer des Zauberwuerfels, bestimmt nicht vorgestellt. Und irgendwie demuetigend ist das auch. Mehrere helle Koepfe haben versucht die Mindestanzahl der Zuege zu ermitteln und bedienten sich dabei der Hilfe von Grossrechnern. Der Rechner von Tomas Rokicki brauchte die IT-Ewigkeit von fast 8 Jahren, um die Mindesanzahl 23 auszuspucken. Immerhin musste er 43 252 003 274 489 856 000 moegliche Positionen berechnen.
Der Weltrekord liegt bei 9,81 Sekunden, was ungefaehr meinem Rekord entspricht – im “Nicht-Verzweifeln”.