Wiki-Schwachsinn

23 08 2007

Manchmal treiben mich Wikipedia-Einträge in denWahnsinn. Wer nicht schon alles einen Wikipedia-Eintrag hat: Virtuelle Heinis wie Super Mario, Neo und jetzt auch nocht Justine Ezarik. Wie ihr kennt Justine aus Pittsburgh nicht? Genau! Wer will so einen Mumpitz lesen?

Die US-Bloggerin kam zu fragwürdigen Ruhm, weil sie mit 30.000 Kurznachrichten eine 300-Seiten lange iPhone-Rechnung produziert hat. Respekt! Das riesen Paket hat sie gefilmt und ins Internet gestellt. Das wurde im letzten Monat bis zu 2,5 Millionen Mal geklickt.

Es folgte, was im Web 2.0 nicht fehlen darf: Der Siegeszug durch Wikipedia. Dort erfährt man(N, da wahrscheinlich 99,9 Prozent der Leser sabbernde Männer sind) dann welches Auto sie fährt – einen Subaru Impreza -, wo sie schon im Urlaub war (und wahrscheinlich hätte bleiben sollen) und eine Menge anderes unnützes Zeug. Danke Wikipedia! Wann bekomm ich eigentlich meinen Eintrag?

Bild: welt.de





Höhenflug für´s Ego

22 08 2007

Mein Ego hat die Größe eines Zeppelins. “Das ist nichts neues”, hör ich schon einige denken, darum soll es aber jetzt mal nicht gehen. Ich meine vielmehr mein journalistisches Ego. Nachdem ich das erste Mal als Quelle zitiert wurde, nun das: Das erste Plagiat! Am 20. August habe ich nach mühsamen Stunden der Recherche und Schreibkunst eine Pressemitteilung über Sonnenneutrinos veröffentlicht. Ein Redakteur hat mir dann heute einen Artikel ausgedruckt, der zu 90 Prozent meinen Artikel als sprachliches, sowie fachliches Gerüst benutzt. Wäre ja kein Problem, (der Artikel ist ja auch wirklich gut) wenn nicht der Verweis auf meine PRI (Fachjargon) fehlen würde. Nach einem Anruf bei dem Chefredakteur des betreffenden Magazins wird der Sachverhalt nachgeprüft. Da dieser aber gestern nicht CVD war, wird wahrscheinlich ein eifriger Praktikant (die Ironie ist mir bewusst!) etwas zu frei zitiert haben, ohne eigentlich zu zitieren.

Bild: forumakad.pl





Reanimation

13 07 2007

Liebe Welt da draußen,

Ich konnte einfach nicht anders. Ich musste zurückkehren. So ein Österreicher hat mal was ähnlich angekündigt, kam dann aber als Brotschneidemasschine anstatt als Killerroboter zurück.

Zuviele Artikel und Gedanken schwirren im Kopf, die muss ich einfach mit euch teilen.

Während ich hier in München, Hofgartenstr. 8 (siehe map in sidebar) in der Welt der Wissenschaft versinke, will ich euch mit meinen Gedankenspielen beglücken.

Ich hoffe, dass ihr beim Lesen genauso viel Spass, wie ich beim Schreiben.

Also, in diesem Sinne: “Was die Welt verändert ist doch nicht die Politik, oder Kunst, sonder eben die Wissenschaft” (Friedrich Dürrenmatt)